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Streiflichter, 4. Ausgabe - 1. Herren

Wochenende 10./11. Februar 2024


1. Herren / Nichts zu holen in Stockelsdorf: Wie sich die Bilder doch gleichen: Auch für unsere 1. Herren war beim Auswärtsspiel in Stockelsdorf an diesem Wochenende nichts zu holen. Mit 31:36 (Halbzeit 13:14) unterlag das Team am Sonnabend bei der 2. Mannschaft des ATSV Stockelsdorf und verlor im Kampf um die vorderen Plätze in der Regionsliga ein wenig an Boden. Auch hier waren personelle Ausfälle (Flex, Jan, Simon) mitbestimmend für die Niederlage. Auch hier hatte unser Trainerteam mit einer Manndeckung versucht, gegnerische Spieler aus dem Spiel zu nehmen. Insofern war das Herrenspiel fast eine Blaupause zum Damenspiel und umgekehrt (siehe Bericht vorher!). In Stockelsdorf hatte das Hauptproblem unseres VfL-Teams aber zwei Namen: Till und Thies Troike. Die beiden Stockelsdorfer Zwillingsbrüder brachten unsere Defensive mit ihrer Beweglichkeit, ihren Täuschungen und Wacklern, ihren Durchbrüchen, Wurfvarianten und Kreisanspielen immer wieder in Verlegenheit. Nach dem 5:9 aus Geesthachter Sicht (17.) wurde deshalb zunächst Thies manngedeckt. Mit Erfolg; denn: Mit einem 4:0-Lauf gelang der Ausgleich zum 9:9 (24.). Als dann aber Till bis zur Halbzeit vier der fünf Stockelsdorfer Treffer erzielte und auch nach der Pause sofort traf, entschieden unsere beiden Spielertrainer, auch ihn beim Stande von 19:19 (38.) wegzunehmen. Ebenfalls erfolgreich? Ehrlich gesagt: Nein. Warum? Erster Grund: In den ersten acht (!) Angriffen nach Aufnahme der doppelten Manndeckung leisteten sich unsere VfL-Männer teilweise haarsträubende Fehler (u.a. drei Ballverluste, ein Stürmerfoul und zwei geblockte Würfe). Unsere Mannen blieben in diesen Minuten ohne Torerfolg, während Stodo in den Gegenzügen zu mehreren leichten Treffern kam. Den Rückstand, den wir uns in dieser Phase einfingen (19:24; 46.), hätten wir uns wahrscheinlich bei jeder Deckungsformation eingefangen, ganz gleich, welche Formation wir auch immer gespielt hätten. Zweiter Grund: Unsere Deckungsspieler liefen im Spiel 4 gegen 4 oftmals hinterher. Die Räume waren zu groß, unsere Defensive zu langsam, der Gegner oftmals einen Gedanken voraus. Folgerichtig deshalb, dass die Manndeckung aufgegeben und in der Schlussphase auf eine 6-0 umgestellt wurde. Was den Angriff betrifft, bewegte sich unsere Fehlerquote in der letzten Viertelstunde im tolerierbaren Rahmen und auch die Torausbeute war zufriedenstellend (12 Tore bei 17 Angriffen). Insgesamt gelang es uns aber nicht, den Rückstand zu verkürzen. Fazit: Eine verdiente Niederlage gegen einen starken Gegner. Stodo wird in dieser Form auch noch andere Mannschaften aus der oberen Hälfte der Regionsligastaffel ärgern. Für unsere Erste bleibt zu hoffen, dass sich die Personalsituation in den kommenden Begegnungen entspannt und zumindest Jan dann wieder zur Verfügung steht. (hws, 14.2.2024)




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