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Handball-Streiflichter, 2. Ausgabe

Wochenende 27. und 28. Januar


wJE und mJC: Verspätete Weihnachtsfeiern: Weil die Adventszeit im letzten Jahr relativ kurz war und bis zum 3. Advent Spiele angesetzt waren, ist die obligatorische Weihnachtsfeier bei vielen Mannschaften unserer Abteilung im Dezember ausgefallen. Einige Teams holen das jetzt nach. So waren die Mädchen unserer beiden wJE-Mannschaften Mitte Januar in der Pandino-Kinderspielwelt und die Jungen unserer mJC vor kurzem im Nova Lasertag in Lüneburg. Der Förderverein bezuschusst diese Veranstaltungen, die das gemeinsame Erleben und den Zusammenhalt der Mannschaften fördern, mit einem Betrag von 8,- € pro Teilnehmer, Trainer und Betreuer eingeschlossen. Die Bilder aus dem Lasertag (Danke, Bianca!) zeigen die Jungen, ausgerüstet mit sog. Phasern und entsprechenden Sensorenwesten.




Unser HVSH-Schiedsrichter Iven: Gleich zweimal wäre Iven Kröppelin ‒ neben Max (Mühlberg) und Lukas (Brakmann) einer der drei Schiedsrichter, die für uns auf HVSH-Ebene pfeifen ‒ am letzten Wochenende als Unparteiischer für den VfL Geesthacht im Einsatz gewesen: Am Sonnabend leitete er als Einzelschiedsrichter die Partie zwischen dem TSV Bargteheide und der HSG Tarp/Wanderup in der Schleswig-Holstein-Liga der männlichen-Jugend-B. Auch am Sonntag wäre er in Bargteheide gefordert gewesen. Da aber der DHB allen Vereinen eine kostenfreie Verlegung aller Spiele angeboten hatte, die am Finalwochenende der Männer-EM angesetzt waren, und einer der beiden beteiligten Vereine diese Option gezogen hatte, fiel die Begegnung der SH-Liga der männlichen-C, die Iven am Sonntag pfeifen sollte, aus. Iven ist A-Jugendlicher und spielt in der Oberligamannschaft des VfL Bad Schwartau. Er wohnt in Kollow und steht – soweit es seine Zeit erlaubt – auch für Spielansetzungen in Geesthacht zur Verfügung. Max und Lukas hatten am Wochenende keine Schiedsrichter-Ansetzungen.


Ultra-Minis und Minis: Die Bewegungsspiele für die Ultra-Minis und die Minis unserer Abteilung am Sonnabendvormittag erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Am vergangenen Samstag waren 20 zwei-, drei- und vierjährige Ultra-Minis in der Halle und 26 Minis. Geleitet wurde das Training der Kleinen von Julian, der kurzfristig für den verhinderten Henna eingesprungen war; das Training der fünf- bis achtjährigen Minis von Greta und Marek. Besonders beliebt bei den Ultras war wieder einmal die „Affenschaukel“, bei der die Kinder in einer an den Ringen aufgehängten Weichbodenmatte liegen und mit Handbällen versuchen müssen, die auf einer Turnerbank aufgereihten Pylone zu treffen und herunterzukegeln.




1. Herren / Eine taktische Meisterleistung: Die Erfolgsaussichten unserer 1. Herren vor der Begegnung gegen die 2. Mannschaft aus Aumühle/Wohltorf waren nicht besonders hoch. Zu viele Spieler waren verletzt oder gingen angeschlagen in das Spitzenspiel der Regionsliga (Dritter gegen Zweiter) am vergangenen Sonnabend (27.1.): Simon zog sich beim Donnerstagtraining einen Bruch der linken Mittelhand zu und wird wohl in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Tammo laboriert seit Wochen an einer Schleimbeutelentzündung im Knie. Bei Jan machte sich beim Aufwärmen eine Zerrung bemerkbar, die er sich vor einer Woche beim Spiel in Lübeck zugezogen und wegen der er in der vergangenen Woche nicht trainiert hatte. Flex hat seit Wochen Probleme mit seiner rechten Hand und wird deshalb nur noch im Angriff eingewechselt. Und zu allem Überfluss zog sich auch Jannis noch in der ersten Hälfte eine Zerrung im Oberschenkel zu, die ihn im weiteren Spielverlauf außer Gefecht setzte. Wie sich der „Rest“ aber reinhängte, war aller Ehren wert. In den ersten 30 Minuten konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Überwiegend lag Aumühle vorn, unsere VfL-Akteure konnten jedoch immer wieder ausgleichen. Lediglich beim 4:3 durch Lars (toller Durchbruch) und beim 11:10 durch Janek lag unsere Erste in Führung; zur Halbzeit hatten unsere Nachbarn mit 12:11 die Nase vorn. Nach der Pause schien sich die starke Aumühler Mannschaft absetzen zu können; denn: nach 40 Minuten hieß es aus Geesthachter Sicht 14:17, nach 45 Minuten gar 16:20. Kurz vorher hatten aber Torben und Jannis, die unser Team coachten, die letzten Trümpfe gezogen. Mit der Einwechselung von Tammo und Jan, die wegen ihrer Verletzungen bis dahin geschont worden waren, kamen sowohl ein neues Element in unsere Angriffe (Tammo!) als auch zusätzlicher Halt in die Deckung (Jan!). Tammo führte sich sogleich mit einem für ihn typischen Tor ein (15:17) und war auch mit zwei schnell vorgetragenen Angriffen für den 16. und 18. Geesthachter Treffer verantwortlich. Da zudem Torben zwischen der 45. und der 55. Minute zwei Siebenmeter sicher verwandelte (Quote: 100% - 3/3!), Tom zweimal und Conni einmal erfolgreich waren, während Aumühle sich an unserem Abwehrbeton die Zähne ausbiss und auch einen Strafwurf vergab, gelang der Ausgleich zum 22:22 und anschließend die Führung zum 24:23 (natürlich durch Tammo!). Aber erst das 25:23 in der Schlussminute sicherte den Sieg, bezeichnenderweise erzielt durch Lasse. Kein anderer hatte den Siegtreffer so sehr verdient wie er und jeder gönnte ihm dieses Tor. Er krönte damit seine starke Leistung – vor allem in der Abwehr – und sein Engagement im Team. Endergebnis: 25:24 für unseren VfL. Ein Triumph des Willens und, was das Coaching betrifft, eine taktische Meisterleistung.


Elektronische Anzeigetafel: „Die Mittel für die neue große Anzeigetafel in der OHG-Halle sind vorhanden; die Bestellung läuft.“ Das versicherte uns der Geesthachter Bürgermeister Olaf Schulze, der zusammen mit dem VfL-Vorsitzenden Jörg Kunert dem Spiel unserer 1. Herren gegen Aumühle beiwohnte und sich von der Leistung unserer Ersten sowie dem spannenden Spielverlauf begeistert zeigte. Das Board dürfte noch in dieser Saison eintreffen. Dann müsse aber noch die Montage geklärt werden. – Von der Anschaffung einer mobilen Anzeigetafel, wie in der 1. Ausgabe der Streiflichter berichtet, hat die Abteilung dagegen zwischenzeitlich Abstand genommen. Die bestellte und auch zugestellte Tafel erwies sich als zu klein. Eine größere Tafel hätte deutlich mehr gekostet als ursprünglich veranschlagt und die Finanzen der Abteilung über Gebühr belastet.


Abschied von Helmut Voigt: Von ihrem ältesten Mitglied musste die Handballabteilung in diesen Tagen Abschied nehmen. Helmut Voigt ist am 3. Januar im Alter von 92 Jahren gestorben. Er war seit 1946 Mitglied im VfL, zuerst in der Fußballabteilung, später bei uns im Handball. Familie und Freunde haben seiner am vergangenen Donnerstag (25.1.) im Rahmen einer Trauerfeier gedacht. Die Handballabteilung hat der Familie ihre Anteilnahme bekundet und sich von ihrem ältesten Mitglied mit einem Blumengruss verabschiedet.




Damen / Schreckmoment und Melo-Festspiele: Schreckmoment für alle Geesthachter Spielerinnen und Fans beim Landesliga-Lokalderby in Schwarzenbek in der 51. Minute: Bei dem Versuch, eine Schwarzenbeker Spielerin am Wurf zu hindern, renkte sich Ina das Schultergelenk aus und musste das Spielfeld – nach einigen vergeblichen Bemühungen, die Schulter wieder einzurenken ‒ mit starken Schmerzen verlassen. Schwarzenbek hatte mit dem Wurf den Vier-Tore-Rückstand (14:18) auf 16:18 verkürzt. Wer nun befürchtet hatte, unsere Damenmannschaft würde den für den Klassenerhalt so wichtigen Sieg in den letzten Minuten noch geschockt aus der Hand geben, wurde jedoch eines Besseren belehrt. Die Abwehr war fortan unüberwindbar und was dennoch durchkam, war eine sichere Beute unserer Torhüterin Kerstin. Und im Angriff nahmen unsere Youngster das Heft in die Hand. Melo, die bereits die Geesthachter Treffer 8, 11 und 12 markiert hatte, netzte dreimal nacheinander ein. Angie, die für Ina ins Spiel gekommen war, gelang am Kreis eine Drehung auf dem Bierdeckel und damit das 22:16 für unseren VfL. Und Celina, die sowohl in der Deckung als auch im Angriff überzeugte, legte mit einem Durchbruch gegen die Hand das 23:16 nach. Endergebnis: Ein Auswärtssieg mit 23:17 für unseren VfL (Halbzeit 11:8 für uns). Die Zutaten: Ein motiviertes Team, eine aggressive Abwehr, eine überragende Torhüterin (u.a. vier von sieben Strafwürfen gehalten), eine sichere Siebenmeterschützin (Nanni 4/4, nachdem Stephie und Ina in der Anfangsphase je einen Siebenmeter vergeben hatten), eine deutlich reduzierte Fehlerquote im Angriff und explosive Youngster. Was bedeutet das für den Klassenerhalt? Er ist jetzt wieder in greifbare Nähe gerückt. Mit jetzt fünf Pluspunkten haben unsere Handballfrauen den Rückstand im Tabellenkeller verkürzt. Tills Löwen sind zwar noch weiterhin zwei Punkte voraus (auch die haben leider gewonnen), Schwarzenbek und Gettorf/Osdorf sind mit je acht Pluspunkten aber nur noch drei Punkte entfernt. Noch stehen neun Partien aus. Allerdings: Ina wird uns dabei wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Nachdem sich der Notarzt und die Rettungssanitäter in der Schwarzenbeker Halle vergeblich bemüht hatten, Inas Schulter wieder einzurenken, kam sie ins Unfallkrankenhaus nach Boberg, wo das Einrenken unter Narkose gelang. Für Ina steht jetzt eine MRT-Untersuchung an, um festzustellen, inwieweit Muskeln und Sehnen beschädigt sind. Alles Gute, Ina, vor allem gute Besserung. Wir drücken die Daumen, dass die weitere Behandlung mit konservativen Maßnahmen erfolgen kann. (hws, 31.1.2024)



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