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mJE 2: Wenn Traineraugen leuchten…

Die mJE 2 unterliegt der HSG Beste Trave 2 mit 20:26


Bis zur Halbzeit sah es noch gut aus für die 2. Mannschaft unserer männlichen Jugend-E im Spiel gegen die Zweite der HSG Beste Trave. 9:7 führten unsere Jungs nach 20 Minuten und hatten im Spiel 2x drei gegen drei ihr bereits beachtliches Können demonstriert. Die drei Abwehrspieler hatten ihre Gegenspieler jeweils gut im Griff und konnten viele Ballgewinne erzielen. Unser Torwart, war gut und vorne gelang es unseren Angriffsspielern immer wieder, sich frei zu laufen und unbedrängt zum Torwurf zu kommen. Auch beim Umschalten von der Abwehr in den Angriff, bei dem die drei Abwehrspieler in der eigenen Hälfte bleiben müssen und die Mittellinie nicht in Richtung gegnerisches Tor überschreiten dürfen, andererseits die drei Angreifer sich nur in der gegnerischen Hälfte aufhalten dürfen, auch bei diesem Umschalten verhielten sich unsere E-Jugendlichen etwas cleverer.


Ganz anders aber das Bild in den zweiten 20 Minuten. Beim Spiel über das ganze Feld, sechs gegen sechs, ohne die Mittelliniengrenze, erwiesen sich die jungen Oldesloer Gegner als besser. Sie konnten nicht nur den Halbzeitrückstand schnell ausgleichen und in Führung gehen, sondern den Vorsprung auch kontinuierlich auf bis zu fünf Treffer (11:16; 33. Minute) ausbauen. Unsere VfL-Sieben hatte dagegen zu viele Ballverluste und scheiterte zu häufig am gegnerischen Torwart oder traf das Tor nicht. Und der ein oder andere verlor auch hin und wieder seinen Gegenspieler aus den Augen. Erst in der Schlussphase gelang es, den Spielstand etwas freundlicher zu gestalten. Ergebnis der 2. Spielhälfte aus Geesthachter Sicht: 6:11, beide Halbzeiten aufaddiert also 15:18. Und: Da unsere Jungs nur fünf Torschützen in ihren Reihen hatten (Jonas, Paul, Silas, Henri und Henri), Beste Trave dagegen acht und die Zahl der Torschützen den jeweils erzielten Treffern hinzugerechnet wird, lautete der offizielle Endstand 20:26.


Dennoch: Die Augen unserer beiden Trainer Avin und Henna leuchten, wenn sie über ihre Schützlinge in den beiden Männlich-E-Mannschaften sprechen. Zum einen, weil mittlerweile fast 30 Kinder regelmäßig zum Training kommen: neun Kinder des Jahrgangs 2013 und sogar 15 des jüngeren Jahrgangs 2014. Dazu einige Minis. Zum zweiten, weil beide Trainer sehen, dass die Jungs das Erlernte im Training immer besser im Spiel umsetzen. Und zum dritten, weil die Zusammenarbeit zwischen den beiden Mannschaften so gut funktioniert. Denn: Ursprünglich waren beide Teams mit insgesamt nur 18/19 Spielern in die Saison gestartet. Zuviel für eine Mannschaft, zu wenig für zwei. Henna und Avin teilten die Jungs deshalb in vier Gruppen ein. Die erste Gruppe bildet den festen Stamm der ersten Mannschaft, die zweite den festen Stamm des zweiten Teams. Die Gruppen drei und vier pendeln zwischen beiden Mannschaften hin und her und spielen mal in der Ersten und mal in der Zweiten. Wechselseitig natürlich, damit die Spieler sich in keiner Mannschaft festspielen. Dieser Modus hat bisher immer vorzüglich funktioniert.


Die 1. E-Jugend unseres VfL kämpft in der spielstärkeren Kreisliga, in einer Sechserstaffel und belegt dort momentan den sechsten Platz. Die 2. E-Jugend spielt in der Kreisklasse, in einer Achterstaffel und belegt dort nach der Niederlage gegen Beste Trave Rang 5 hinter den Oldesloern, die sich mit dem Sieg in Geesthacht zunächst Rang 4 gesichert haben. Auch wenn der VfL-Ersten in der Kreisliga bisher nur ein Sieg gelungen ist; die Resultate zeigen einen klaren Aufwärtstrend. So konnten in den Rückspielen gegen Tills Löwen und gegen die SG Glinde/Reinbek deutlich bessere Ergebnisse erreicht werden als in den Hinspielen; die negative Tordifferenz konnte in beiden Rückspielen mehr als halbiert werden. Und gegen Bargteheide konnte die 22:27-Niederlage aus dem Hinspiel in einen 19:18-Heimerfolg gedreht werden. Da die Kreisliga in einer Dreierrunde spielt, haben unsere Jungs noch reichlich Gelegenheit, weitere Siege einzufahren.


Der 19:18-Erfolg über Bargteheide ragt aber nicht nur wegen des Sieges hervor, deswegen natürlich auch, sondern auch, weil ein taktischer Trainerkniff entscheidend mit dazu beigetragen hat. Denn: Da Trainer Henna davon ausging, dass das Endergebnis eine ganz enge Kiste werden würde, sorgte er durch Ein- und Auswechselungen rechtzeitig dafür, dass Geesthacht im Endeffekt zwei Torschützen mehr hatte als der Gegner (5 Geesthachter gegenüber 3 Bargteheidern). Und tatsächlich: Zwar konnten die Bargteheider einen 12:14-Rückstand in den letzten Spielminuten noch in einen 15:14-Sieg auf dem Hallenboden umwandeln. Da aber die Zahl der Torschützen zwingend zu den erzielten Toren hinzuaddiert wird, gewannen am Ende unsere Geesthachter Jungs das Spiel. Der Bargteheider Jubel nach dem Schlusspfiff währte dementsprechend nur kurz, danach jubelten nur noch unsere VfL-Jungs. Wenn Henna davon erzählt, leuchten seine Augen. Wieder einmal… Und wenn er dann noch über den ʹgoldenenʹ 2014‘er-Jahrgang schwärmt, der unsere Farben auch in der nächsten Saison in der E-Jugend-Altersklasse vertreten wird, denkt man unwillkürlich an den legendären Beckenbauer-Spruch aus der alten E-Plus-Werbung: „Ja, ist denn heut‘ schon Weihnachten?“ (hws, 11.12.2023, geschrieben für die Homepage)



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