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1. Damen: Wieder in der Spur

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

33:19-Pflichtsieg beim Tabellenletzten


Sonntag, 22. Februar: Meisterschaftsspiel beim punkt- und sieglosen Wellingdorfer TV in Kiel. Nur auf dem Papier eine leichte Aufgabe. Denn: Zum einen präsentierten sich die Kielerinnen in ihrer vereinseigenen Halle mit viel Leidenschaft, Kampfkraft und gutem Rückzugsverhalten, zum anderen mussten die Biberdamen nach der desaströsen Auswärtspleite bei Tills Löwen erst wieder in die Spur finden. Nach zähem Beginn – gerade in der Anfangsphase leisteten sich die Geesthachter Handballerinnen viele Fehler – ist dies aber gelungen. Zur Halbzeit führten Nanni, Ina & Co. bereits mit 18:9, am Ende stand ein 33:19-Sieg auf der Anzeigentafel.


Erfreulich war,

  • dass die Mannschaft mit elf Spielerinnen in Wellingdorf vertreten war (eine Woche vorher in Ratzeburg waren es nur acht!) und dass sich alle zehn Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Herausragend dabei Nanni mit zwölf und Avin mit neun Buden.

  • dass Thomas, der Trainer, einige taktische Varianten proben konnte, um das Fehlen der beiden Spielmacherinnen, die auch am nächsten Sonnabend in Kronshagen nicht dabei sein werden, halbwegs zu kompensieren.

  • dass Kerstin sich wieder einmal als Siebenmeterkiller auszeichnen konnte. Sechs (!) von sieben Strafwürfen entschärfte sie. Eigentlich waren es sogar sieben Paraden; denn der erste Siebenmeter musste wiederholt werden. Doch auch bei der Wiederholung war Kerstin nicht zu überwinden.



Besonderen Einsatz zeigte Lilli, die sich nach dem Spiel ihrer B-Jugend (in Geesthacht) sofort ins Auto setzte und das Team in der zweiten Halbzeit in Kiel unterstützte. Das ist Teamgeist. Ihr gefühlvoller Heber zum zwischenzeitlichen 15:27 war deshalb nicht nur irgendein Treffer, sondern die Belohnung für dieses herausragende Engagement.


Mit dem Sieg in Wellingdorf haben die Geesthachter Handball-Ladies wieder die Tabellenspitze in der Verbandsliga erklommen, weil die HSG Holsteinische Schweiz spielfrei war und auf Platz 2 zurückgefallen ist. Was der doppelte Punktgewinn jedoch tatsächlich wert ist, wird erst die Partie in Kronshagen zeigen. Immerhin das dritte Auswärtsspiel hintereinander und die fünfte Begegnung ohne etatmäßige Rückraummitten.



Die Torschützen: Janine (Nanni) Wiebracht 12, Avin Shamo 9, Christina (Ina) Dehms 4, Laura Krebs 2 sowie Annalena (Anna) Atrott, Lilli Back, Claudia (Claudi) Franke, Tamara (Tammi) Heitmann, Fabienne (Fabi) Intile und Angelina (Angie) von Podewils je 1. (hws, 25.2.2026)



 
 
 

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