mJC, wJB, 1. Frauen, Schiris - Handball-Streiflichter vom Wochenende - 16.-18.01.
- 23. Jan.
- 4 Min. Lesezeit
mJC – Unglückliche Niederlage gegen Wagrien: Eine unglückliche 19:20-Niederlage kassierten die Jungen unserer C-Jugend am Sonnabend im Heimspiel gegen die HSG Wagrien. Ursächlich für die Niederlage waren die vielen technischen Fehler und die vielen Ballverluste der Biberhandballer in beiden Hälften sowie die dünne Besetzung des Teams, das aufgrund von Krankheitsausfällen mit nur sieben Feldspielern und einem Torwart angetreten war. Dennoch sah es bis zur 41. Minute nicht so aus, als dass die Schützlinge von Trainer Frank Schreiber das Spiel verlieren könnten: Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit - die Geesthachter Handballtalente führten zur Pause mit 9:8 – schienen die Biberhandballer sich zu Beginn der zweiten 25 Minuten entscheidend absetzen zu können. Durch drei aufeinanderfolgende Treffer (einmal Finn, zweimal Lasse) gelang ihnen innerhalb von fünf Minuten eine 12:8-Führung. Zwar konnten die Gäste von der Oldenburger Halbinsel den Vorsprung in den nächsten zehn Minuten leicht verkürzen; nach 41 Minuten lagen unsere Jungs aber immer noch mit 17:14 vorn. Danach verloren sie jedoch völlig den Faden. Ein Abspielfehler folgte dem anderen, Übertritte und technische Fehler ermöglichten den Gegnern einfache Ballgewinne und einen 6:0-Lauf zum 17:20. Dieser Rückstand war in den noch verbliebenen 80 Sekunden nicht mehr aufzuholen. „Die Jungs haben es sich im gesamten Spiel selbst schwer gemacht. Am Ende fehlten den acht Spielern die Körner, um das Spiel sicher nach Hause zu bringen,“ resümierte Trainer Frank Schreiber. Mit 3:11 Punkten belegt sein Team weiterhin Platz 7 in der Regionsliga; gegen die HSG Wagrien (Tabellenvierter) wäre aber mehr drin gewesen. (hws, 21.1.2026)

Jason Grünwald - Fünf Spiele an einem Wochenende: Das letzte Wochenende war für unseren B-Jugendspieler und HVSH-Schiedsrichter Jason Grünwald mit Handballterminen pickepacke-vollgepackt. Am Freitagabend feierte er sein Debut in der 1. Herren: Als 17-jähriger Jugendspieler war er zum ersten Mal in der Ersten dabei. Respekt! Beim 31:18-Erfolg gegen den TSV Travemünde kam er in den letzten fünf Minuten zum Einsatz und durfte sich - mit Erlaubnis des Trainers - auch einen Wurf nehmen, der aber an der Latte endete. Schade. Am Sonnabend war er schon wieder in der Halle. Diesmal als Schiedsrichter beim Spiel unserer männlichen C-Jugend gegen die HSG Wagrien. Selbstredend: Eine Top-Schiri-Leistung. Am Sonntag folgten zwei weitere Schiri-Einsätze in Ratzeburg. Um 11.30 Uhr pfiff er die C-Mädchen von Tills Löwen in der Oberliga-Meisterrunde gegen die HSG Mönkeberg-Schönkirchen und um 13.15 Uhr die C-Jungen in der Oberliga-Pokalrunde gegen den TSV Weddingstedt. Und: Als wäre es noch nicht genug, ging es anschließend nach Bargteheide. In der Partie seiner B-Jugend gegen den dortigen TSV (Beginn: 16.45 Uhr) war er wieder als Spieler gefragt. Zwar gab es dort für sein Team nichts zu holen; mit drei Treffern konnte er die Geesthachter Niederlage aber etwas freundlicher gestalten. Insgesamt dürfte Jason am letzten Wochenende sechs bis sieben Stunden auf der Platte verbracht haben und ca. drei Stunden im Auto, um die einzelnen Spielorte zu erreichen. Immer dabei: Sein Vater. Als Fan, als kritischer Beobachter und als Fahrer. Beide sind mit großer Leidenschaft dabei. Ohne seinen Vater könnte Jason die auswärtigen Schiedsrichtertermine nicht wahrnehmen; für diesen aber eine Selbstverständlichkeit, seinen Sohn stets zu kutschieren und ihn bei seinen Einsätzen zu begleiten. Jason wird seinen Weg gehen, als Spieler in unseren Mannschaften und als Schiedsrichter für den VfL in höheren Ligen; da sind wir uns sicher. Und: Er ist nicht das einzige Talent, das in unseren Reihen schlummert. (hws, 20.1.2026)

1. Frauen – Überall die Nr. 1: Alleiniger Tabellenführer, zehn von bisher zwölf Spielen gewonnen, die meisten Tore aller Mannschaften erzielt (339), die wenigsten Gegentreffer kassiert (230) – unsere 1. Frauenmannschaft führt derzeit alle Statistiken in der Südstaffel der schleswig-holsteinischen Verbandsliga an. Sagenhaft auch die Tordifferenz: Mit +109 ist diese fast doppelt so hoch wie die des zweitbesten Teams (Holsteinische Schweiz mit +57) und entspricht einem durchschnittlichen Torvorsprung von ziemlich genau +9 pro Spiel. Damit aber nicht genug: Auch in der Torschützenliste aller eingesetzten Spielerinnen in der Verbandsliga Süd – dies dürften insgesamt etwa 250 Spielerinnen sein – tummeln sich zwei Geesthachter auf den vorderen Plätzen. Nanni führt die Liste der Goalgetter mit bislang erzielten 95 Treffern sogar an, Ina rangiert mit 62 Buden auf Platz 8. Entgegengekommen ist den Biberhandballerinnen, dass sie bis heute acht der zwölf absolvierten Begegnungen zuhause austragen durften; die Heimbilanz ist mit acht Siegen noch makellos. Ob sie die bemerkenswerte Konstanz und Stabilität halten können, werden die nächsten Wochen zeigen. Denn: An den sechs Spieltagen Ende Januar, im Februar und Anfang März müssen Nanni, Ina & Co. fünfmal auswärts antreten, nur einmal – am 31. Januar gegen die Ladies von TuS Lübeck, gegen die es in der Hinserie eine Niederlage gab – sieht der Spielplan ein weiteres Heimspiel vor. (hws, 21.1.2026)
wJB – Hinterher ist man immer schlauer: Fast hätten sie das Spiel in den letzten sechs/sieben Minuten noch einmal herumgerissen. Denn: In der Schlussphase der Oberliga-Pokalbegegnung gegen die Mädchen von TuRa Meldorf fanden die Handballmädels unserer B-Jugend zu dem Zug zum Tor und zu der Entschlossenheit zurück, die ihr Spiel in der ersten Halbzeit ausgezeichnet hatten. Die verbleibende Spielzeit bescherte den Biberhandballerinnen zwar noch einmal einen 3:0-Lauf nach Treffern von Lilli, Luna und Greta, sie reichte aber nicht mehr aus, den 4-Tore-Vorsprung der Meldorferinnen aus der 43. Minute (27:31) zu egalisieren. Am Ende stand deshalb eine 30:31-Niederlage zu Buche. In einem guten und spannenden Spiel zweier gleichstarker Mannschaften hatten die Schützlinge unseres Trainergespanns Carsten Mahnecke / Torsten Goy die ersten 25 Minuten bestimmt. Die zahlreichen Zuschauer sahen eine Reihe entschlossener Durchbrüche, sehr schöne Kreisanspiele und erfolgreiche Tempogegenstöße. Dementsprechend führten die Geesthachter Handballtalente Mitte der ersten Halbzeit mit vier und beim 15:10, 16:11 sowie beim 17:12 in der 17./18./19. Minute sogar mit fünf Toren Differenz. Bis zur Pause konnten die Meldorferinnen, angetrieben durch ihre überragende Spielerin Jule Reichardt (11 Torerfolge), den Vorsprung auf zwei Treffer verkürzen (19:17). Nach dem Pausentee bot sich dann jedoch ein anderes Bild. Die Geesthachterinnen agierten jetzt irgendwie gehemmt, bewegten sich zu wenig, standen zu dicht auf der Deckung und nahmen sich einige unvorbereitete Würfe. Zwar gelang hier und da eine sehenswerte Aktion, der Flow der ersten 20 Minuten war aber verschwunden. Die Folge: Meldorf glich schnell aus, ging in der 34. Minute erstmals in Führung und baute diese bis zur 43. Minute auf vier Treffer aus. Vielleicht hätte der Torwartwechsel und die Manndeckung gegen die beste Meldorferin, die unser Trainerteam in der Schlussphase vornahmen, früher vollzogen werden müssen; beide Maßnahmen zeigten jedenfalls ihre Wirkung. Aber hinterher ist man immer schlauer als vorher. Für das Rückspiel in Meldorf kann man sich diese taktischen Momente aber mal merken. (21.1.2026)





































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