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Handball-Streiflichter, 8. Ausgabe - 2. Herren

Wochenende 16./17. März und Dienstag 19. März 2024


2. Herren / Überraschender Sieg in Hahnheide: Einen 35:32-Auswärtssieg feierte unsere 2. Herrenmannschaft am Dienstagabend (19.3.) in Lütjensee im Nachholspiel gegen die GHG Hahnheide. Der Grundstock für den überraschenden Sieg gegen den Tabellenzweiten, der bisher zuhause noch nicht verloren und lediglich beim 32:32-Unentschieden gegen Lauenburg daheim einen Punkt abgegeben hatte, wurde bereits in der ersten Hälfte gelegt. Nachdem es in der 11. Minute noch 6:6-Unentschieden gestanden hatte, gelang unseren VfL-Männern in den folgenden 13 Minuten ein 10:3-Lauf und damit eine 16:9-Führung. Zwar konnte Hahnheide den 7-Tore-Vorsprung bis zur Pause auf drei Treffer (18:15 für uns) und in der zweiten Hälfte sogar zweimal bis auf einen Treffer verkürzen; die Führung gab unsere Zweite aber nicht mehr aus der Hand. Immer wenn es brenzlig wurde – so nach dem Hahnheider Tor zum 20:21 in der 38. oder beim 25:26 aus Hahnheider Sicht in der 47. Minute – war die Sieben von Trainer Henning Schade in der Lage, sofort nachzulegen und wieder einen Drei- oder Vier-Tore-Abstand herzustellen. Basis für diesen Erfolg waren eine geschlossene Mannschaftsleistung, eine gute Abwehr und zwei gutaufgelegte Torhüter (Till und Rico), die in den entscheidenden Phasen mit zahlreichen Paraden die Führung ermöglichten bzw. die Führung festhielten. Aber auch in der Spielanlage und im Abschluss war unser Team besser und breiter aufgestellt als die Hahnheider. Während bei der GHG ein Spieler überragte, der allein 14 Treffer erzielte und von dem die meisten Impulse für seine Mitspieler ausgingen, war unsere Mannschaft im Angriff wesentlich variabler. Herausragend Henna (10 Treffer) und Julian (5 Treffer) als Ballverteiler und Torschützen zugleich. Beide glänzten sowohl mit Würfen aus dem Rückraum als auch mit Durchbrüchen und zahlreichen Pässen an den Kreis und auf die Außenpositionen. Nutznießer war vor allem Sören, der nach diesen Pässen zweimal vom Kreis und einmal von rechtsaußen einnetzen konnte und zudem einen der sechs Geesthachter Strafwürfe herausholte. Erfreulich auch, dass nach den roten Karten gegen Tjard (41.) und Wilko (46.), jeweils nach der dritten Zweiminutenstrafe, kein Bruch ins Geesthachter Spiel kam, sondern dass andere Mitspieler gleich nahtlos in die Bresche sprangen. Das schönste Tor des Abends fiel in der 45. Minute: Kolja war auf der linken Außenbahn durchgebrochen und fast bis an die Torauslinie geraten. Anstatt aber aus spitzem Winkel selbst abzuschließen, spielte er den Ball durch den Kreis zurück zu Sören, der mittiglinks am Kreis auf den Pass wartete, den Ball sicher fing und diesen im langen Eck, unhaltbar für den gegnerischen Torhüter, versenkte. (hws, 20.3.2024)




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