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Handball-Streiflichter 7. Ausgabe - 1. Herren

Wochenende 9./10. März 2024


1. Herren / Eine Klasseleistung!: Ja, was war das denn? Da kommt der Spitzenreiter der Männer-Regionsliga, die zweite Mannschaft der Lübecker Turnerschaft, am Sonntagnachmittag nach Geesthacht. Mit nur fünf Minuspunkten bisher belastet. Fünf/sechs Punkte Vorsprung auf die Verfolgermeute. Nur zwei Niederlagen bis dato und das jeweils denkbar knapp, mit nur einem Tor Differenz. Und trifft hier auf ein VfL-Männerteam, das personell auf dem Zahnfleisch geht, bei dem mehrere Spieler aufgrund von Verletzungen und nach erfolgten OP’s ausfallen und das noch die herbe Niederlage gegen Groß Grönau vom vergangenen Wochenende zu verdauen hat. Eigentlich sprach im Vorfeld alles für die Lübecker. Eigentlich… Denn: Der Spitzenreiter wurde mit einer krachenden Niederlage wieder nach Hause geschickt. 29:20 gewannen unsere 1. Herren gegen die Lübecker Turner, bereits zur Halbzeit hatten unsere VfL-Mannen mit 13:7 geführt. Ein-Start-Ziel-Sieg, bei dem die Führung kontinuierlich ausgebaut wurde und die in der Spitze elf Tore Differenz betrug (27:16; 54. Minute). Die Zutaten für diese Galavorstellung: Ein topmotiviertes Team, eine aggressive Deckung, die den Gegner zu vielen Ballverlusten zwang, eine Offensive, die permanent Druck ausgeübt, die die Lübecker Abwehr ständig beschäftigt und vielfach abgeräumt hat. Und ein Torhüter - Marek! - der die Lübecker zur Verzweiflung trieb. Eine Klasseleistung von ihm. An diesem Sonntag stimmte fast alles. Die Fehlerquote war gering, die Toreffizienz war gut und das Umschaltverhalten vorbildlich. Hut ab vor den Leistungen von Tom und Jan, die beide fast 60 Minuten durchspielten und vier (Tom) bzw. fünf Treffer (Jan) zum Sieg beitrugen. Tom glänzte zudem als Vorbereiter. So z.B. in der 33. Minute, als er Niklas auf Linksaußen mit einem langen öffnenden Pass aus der Angriffsmitte in Szene setzte und dieser zum 16:7 traf. Hut ab vor der Leistung von Niklas: Nach der langen Durststrecke, die er in den vergangenen Wochen durchleben musste, war er mit sechs Torerfolgen der erfolgreichste Geesthachter Torschütze; zudem holte er zwei der drei Siebenmeter raus. Klasse! Erfreulich auch die Leistung von Felix (Niemann) bei seinem Kurzeinsatz in den letzten Minuten. Mit einem Einläufertor und zwei Tempogegenstößen markierte er die Geesthachter Treffer 26, 27 und 28 (Torquote: 100%) und rundete die Topleistung unserer Männer an diesem Spieltag angemessen ab. Hut ab vor der gesamten Mannschaft, auch vor denen, die das Spiel überwiegend oder ganz von der Bank aus verfolgen mussten, aber ihre Mitspieler jederzeit anfeuerten. Für die hohe Motivation unserer VfL-Sieben mag es zwei Gründe gegeben haben: Zum einen ist die Mannschaft, wenn es personell eng war, wenn sie personell auf dem Zahnfleisch ging, bereits des öfteren über sich hinausgewachsen. Wir haben es deshalb bei anderer Gelegenheit schon mal den Zahnfleischeffekt genannt. Zum anderen – und dies ist sicherlich der Hauptgrund für den Motivationsschub ‒ spielt das Hinspiel eine Rolle. Denn: Das Auswärtsspiel in Lübeck ging kampflos verloren, weil unser Team am Spieltag im November auf Dänemarkfahrt war (lange vorher geplant) und die Lübecker uns keinen Ausweichtermin benennen konnten (oder benennen wollten). Beim Rückspiel sollten die Punkte auf jeden Fall in Geesthacht bleiben! (hws, 12.3.2024)




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