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Streiflichter, 4. Ausgabe - 1. Damen

Wochenende 10./11. Februar 2024


Damen / Nichts zu holen in Kronshagen: Torabschlüsse nach wenigen Pässen, Tempogegenstöße, Schnelle Mitte, schnelle 2. Welle – das ist die dominierende Angriffstaktik der 2. Frauenmannschaft der HSG Holstein Kiel/TSV Kronshagen. Gegen diese Taktik fand unser Damenteam am Sonntagmittag beim Auswärtsspiel in Kronshagen kein geeignetes Gegenmittel. 22:30 hieß es nach 60 Spielminuten aus Geesthachter Sicht; bereits zur Halbzeit hatte unser VfL-Team mit 12:15 zurückgelegen. Was Trainer Thomas Brodesser und seine Sieben abwehrtechnisch auch versuchten; es gelang nicht, die Zahl der schnellen HSG-Angriffe entscheidend zu reduzieren bzw. die gegnerische Spielmacherin bei der Ballverteilung nachhaltig zu stören und die Kreisläuferin wegzunehmen. Zu oft wurden eigene Angriffe zu drucklos abgeschlossen, zu oft misslangen Kreisanspiele, zu oft gab es Ballverluste nach Fehlern, so dass die Kielerinnen förmlich zu Gegenangriffen eingeladen wurden. Nur selten gab es einige Lichtblicke. So z.B. als Laura nacheinander drei Treffer von der Außenposition erzielen konnte oder als Stephie nacheinander zwei Schlagwürfe aus dem Rückraum einnetzte. Erfreulich auch, dass Celina auf der Rückraummitte ein gutes Spiel machte und sich dreimal erfolgreich gegen die gegnerische Deckung durchsetzen konnte. Aber nur einmal keimte kurzfristig noch ein wenig Hoffnung auf: Ca. eine Viertelstunde vor Schluss – Thomas hatte nach einer Auszeit eine doppelte Manndeckung gegen die Spielmacherin und die Haupttorschützin vorgenommen ‒ gelang es unseren VfL-Mädels, den Spielstand innerhalb von nicht einmal drei Minuten von 15:22 auf 19:22 zu verkürzen. Weitere Geesthachter Treffer wären in den folgenden zwei Angriffen, die auf beiden Seiten torlos blieben, möglich gewesen. Stattdessen stellten sich die HSG-Spielerinnen auf die Manndeckung ein und bauten den Vorsprung peu à peu wieder auf sieben Tore aus. Einerseits, weil wir im Angriff zu viele Chancen vergaben (u.a. konnte ein Siebenmeter nicht verwandelt werden); andererseits, weil unsere Abwehr beim 4 gegen 4 den Zugriff auf die gegnerischen Spielerinnen verlor. Am Ende lag unser Frauenteam sogar mit acht Treffern zurück. Fazit: In Kronshagen war für die Brodesser-Sieben an diesem Sonntag nichts zu holen. Aufgrund von Verletzungen (Ina!) und von gesundheitlichen Einschränkungen (Sabrina!) fehlten im Angriff die personellen Alternativen. Insbesondere auf den Halbpositionen agierte unser VfL-Team zu ungefährlich. Zum Glück haben aber alle Mannschaften auf den Plätzen acht bis zwölf der Landesliga Süd an diesem Spieltag verloren. Die Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt ist also für alle fünf gleichgeblieben. Trotz des weiterhin letzten Tabellenplatzes ist der Klassenerhalt für Celina, Melo, Kerstin & Co. immer noch möglich! (hws, 13.2.2024)



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