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2. Herren: Machen guten Job in einer starken Kreisliga

Ausgeglichenes Punktekonto nach sechs Spieltagen


„Mach ‘nen Heber,“ rief es laut von der Tribüne, als Kolja zu seinem zweiten Siebenmeter im Spiel gegen die SG Glinde/Reinbek antrat. Und tatsächlich: Kolja holte weit aus, deutete einen Schlagwurf an und hob den Ball dann perfekt über den gegnerischen Torwart hinweg ins Tor. Das 12:7 für unsere Zweite. Beim Zurücklaufen ballte er kurz die Faust und warf einen verschmitzten Blick zur Tribüne hinauf.


Einen Sahnetag hatte Kolja an diesem Sonntag (19.11.) erwischt: Nicht nur, dass er alle vier Siebenmeter, die er ausführen durfte, verwandelte, darunter einen weiteren Heber-Siebenmeter; er war der überragende Akteur unserer 2. Herren in diesem Spiel. Insgesamt brachte er es auf zehn Tore, störte auf der Vorgezogenen-Position die gegnerischen Angriffe und war bei Tempogegenstößen nach Ballgewinnen stets anspielbar.


Überhaupt zeigte sich die Zweite in guter Verfassung. Neben Kolja überzeugten vor allem Till im Tor, Henna auf der Rückraummitte (6 Treffer) und Wilko im linken Rückraum (5 Tore). Bereits in der 13. Minute hatte sich das Team von Trainer Henning Schade einen 3-Tore-Vorsprung (5:2) erspielt, der im weiteren Verlauf des Spiels bis auf sechs Tore (19:13; 41. Minute) ausgebaut werden konnte. Zwar gelang es Glinde/Reinbek in der Schlussphase noch einmal, bis auf zwei Tore Differenz zu verkürzen; eine weitere Resultatsverkürzung ließ unsere Zweite aber nicht zu. Jeder Reinbeker Annäherung auf zwei Tore (20:22, 21:23, 22:24, 23:25) folgte prompt ein Geesthachter Gegentor. Am Ende stand dementsprechend ein 26:23-Sieg (Halbzeit 13:9) für die Schade-Sieben zu Buche.


Willensstärke hatten die 2.-ten VfL-Männer bereits eine Woche zuvor im Heimspiel gegen die HSG Beste Trave gezeigt. Hier lagen Kolja, Henna & Co. in der 39. Minute bereits mit 9:13 zurück, bevor sie innerhalb von elf Minuten einen 7:2-Lauf hinlegten, das Spiel drehten und selbst mit 16:15 in Führung gingen. Mit vier Treffern in dieser Phase war Wilko maßgeblich am Umschwung beteiligt. Und: Wilko war es auch, der die Geesthachter Tore 20 und 21 markierte, nachdem Beste Trave der Ausgleich zum 19:19 gelungen war. Endresultat: 21:20 für unsere Geesthachter Handballer.


In einer starken Kreisligastaffel, der insgesamt nur sechs Mannschaften angehören, darunter mit dem TSV Bargteheide und der SG Glinde/Reinbek zwei Absteiger aus der Regionsliga und mit Lauenburg 2. eine Mannschaft, die auf den Aufstieg in die Regionsliga verzichtet hat, belegt unsere 2. Männermannschaft nach den beiden Siegen mit 6:6-Punkten einen guten dritten Platz. Auf Platz1 thronen die Bargteheider mit derzeit 8:0 Punkten einsam an der Spitze, dahinter folgt die GHG Hahnheide mit 6:2 Punkten. Lauenburg und Beste Trave weisen auf den Plätzen 4 und 5 einen Punktestand von jeweils 5:5 auf und am Tabellenende ist die SG Glinde/Reinbek mit 0:12 momentan noch sieg- und punktlos. Da alle Teams in einer Dreifachrunde gegeneinander spielen, hat die Schade-Sieben in den nächsten Wochen noch je zweimal die Gelegenheit, die Niederlagen gegen Bargteheide (16:31), Lauenburg (18:32) und GHG Hahnheide (23:26) auszuwetzen bzw. gegen Bargteheide und Lauenburg zu zeigen, dass die deutlichen Klatschen in der ersten Runde Eintagsfliegen waren. Sollte es am Ende bei einem ausgeglichenen Punktestand bleiben, ist es mehr, als wir vor der Saison erwarten durften. (hws, 21.11.2023, geschrieben für die Homepage)



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