mJC - ja, ja, Travemünde

Am vergangenen Wochenende ging die Reise wieder Richtung Lübeck. In Travemünde wollten unsere Jungs auf Punktejagd gehen. Doch es kam alles anders.

Zu Beginn erwartete uns eine ausgeglichene Partie. Die Tore vielen auf beiden Seiten recht gleichmäßig, obwohl wir fast die gesamte Partie hinterherhinkten. Travemünde gelang es hauptsächlich in Überzahlsituationen sich mehr abzusetzen, weil schlicht und ergreifend die Zuordnung in der Abwehr nicht klappte. Aber wir konnten immer wieder gut aufholen. Das schönste Tor im Spiel erzielte mit Sicherheit Max als er im Freiwurf nach Halbzeitpfiff den gegnerischen Torwart tunnelte. Wir verkürzten den Rückstand auf 14:12.

Wir wissen alle, 2 Tore sind im Handball nichts.

Es hieß also nicht unterkriegen lassen und Vollgas geben. Das setzten die Jungs gut um. Ignorierten sogar das recht rüde Publikum, das den Sieg der Heimmannschaft nach vorne treiben sollte. Die Führung wechselte, aber auch wieder zurück und umgekehrt.

Ein echter Krimi!

Dann geschah es, wieder Unterzahl und als ob das nicht genug wäre, bekam auch Torsten 2 Minuten zur doppelten Unterzahl – vollkommen ungerechtfertigt! Der Schiedsrichter meinte gesehen zu haben, dass Ihm ein Vogel gezeigt wurde. Das war definitiv nicht der Fall, auch wenn wild gestikuliert wurde, weil der Schiri nicht mitbekam, dass ein Spieler luftringend am Boden lag.

Sei es drum, am Ende lief uns die Zeit davon. Obwohl unsere Torhüter den ein oder anderen 7-Meter gegen uns vereitelten, wir 10 Minuten Unterzahl ausbügeln mussten unterlagen wir am Ende mit 27:26. Unter den Voraussetzungen können wir stolz sein, das Spiel nur mit einem Tor Differenz verloren zu haben - auch wenn es mit etwas mehr Glück und Schläue hätte anders aussehen können.


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